Zum Beginn des 20. Jahrhunderts erlebte das Kunstgewerbe, eine durch den Welt- und BŸrgerkrieg hervorgerufene, Wirtschaftskrise. Das war der Grund, warum viele Meister in dieser Zeit ihre Arbeit aufgeben und ihre WerkstŠtten zu machen mu§ten. Aber in der Zeit der Sowjets konnte das wunderschšne Kunstgewerbe, Hochloma, sich wieder einigerma§en erholen, soÐgar neue KrŠfte sammeln, damit eine všllig neue Meister-Generation entstehen konnte. In den letzen zehn, elf Jahre kam das alte Kunsthandwerk in Ru§land und in der Welt wieder zu neuen Ehren. In demselben Jahr, in dem ich geboren wurde. Also 1971  hatten die besten Meister aus Semjenow in Kursk eine Fabrik fŸr Kunstmalerei gegrŸndet. Semjenow ist die nŠchst gelegene Stadt der Heimat des Hochloma. In dieser Fabrik wurde in verhŠltnismЧig kurzer Zeit eine Technologie zur Herstellung des Halbzeuges, sowie eine gro§e Anzahl Zwischenarbeiten, bis zur fertigen Malerei, entwickelt und auch fertiggestellt. Die Wunder der Schšpfung geschahen sozusagen vor unseren aller Augen. Die Halbzeuge aus dem Holz der Birken und aus den Linden wurden fein sŠuberlich lackiert und schlie§lich weiter bemalt. Immer und zu allen Zeiten war ein richtiger Kunstmaler ein richtiges Genie gewesen und er ist es bis zum heutigen Tag geblieben. Die alte Kunst - die sich seit weit mehr als 200 Jahre in unserem Gebiet erhalten hatte - birgt natŸrlich auch ihre besonderen Geheimnisse. So zum Beispiel werden die Pinsel nur aus SchwŠnzen der Eichhšrnchen hergestellte, und man malt nur mit fŸr die Gesundheit unschŠdlichen Lebensmittelfarben. Wegen des Ansehens und nicht zuletzt, wegen des guten Arbeitslohnes, war fŸr die Arbeiter hier im Raume Kursk ein wirklich goldenes Zeitalter angebrochen. Aber als ich 1991 in dieser Fabrik zu arbeiten begann, wurde in Ru§land, weder im alten Volkskunstgewerbe, noch in der echten Kunst škonomische Bedienungen angewandt. Das gab einigen meiner Arbeitskollegen und mir den Anla§, nach fŸnf Jahre der Fabrik den RŸcken zu kehren. Heute arbeiten meine Freunde und ich in anderen Fabriken, aber wir setzten das Kunsthandwerk, Hochlomamalen, trotzÐdem fort. In dieser Richtung arbeite ich manchmal allein, manchmal auch mit einigen meiner Kollegen. Wir verkauften stets ohne jeden ZwischenhŠndler. Jede dieser Miniaturen ist und bleibt ein einzigartiges Kunstwerk. Es gib keine zwei StŸcke davon, die sich wie Zwillinge gleichen. Unsere KleiÐnen hatten die Erzeugnisse des Hochloma liebgewonnen und Gefallen daran gefunden. Sogar mein eineinhalbjŠhriger Sohn Valera spielt schon sehr gern mit diesen Erzeugnissen.

Im Dezember des Jahres 2000 wurde ich von der Stadt Speyer in der Bundesrepublik Deutschland zu dem Speyerer Weihnactsmarkt

In den Monaten September, Oktober und November 2001 fand eine Ausstellung von Nataschas Werken in der westfŠliÐsche Stadt Witten statt. Sie kšnnen hier klicken, um diese Werke sehen zu kšnnen.

Einige Fragmente von der Hochlomamalerei:

Ende August - Anfang September war Natascha auf private Einladung in Witten und wieder war ihre Kunstgewerbe in Mittelpunkt der Aufmerksamkeit von šrtliche Presse.

Wenn Sie sich fŸr das Kunsthandwerk "Hochloma" interessieren , wŸrde ich mich sehr freuen, Ihnen dienen kšnnte, in Englisch oder in Russisch zu antworten. Und hier kšnnen Sie meine Hochloma zusammen mit dem dazugehšrenden Autograph bestellen (natŸrlich auch Bilder und Postkarten): natasha-art@narod.ru.

Hier lesen Sie die ErzŠhlung Ÿber Hochloma von Anatoly, der in dieser Gegend geboren wurde.