
Das Govermenthause (früeres Sowjethause) |
Das Bahnhofsgebäude. 1999 |
Die Eröffnung des Deutschen Kultur- und Informationszentrums am 30.07.2000 Juli im Hause des Wissens |
Der Triumphbogen. 2000. |
Kursk ist eine alte Stadt, die zuerst Kiewer Rußland, dann Rußland gehörte. Erste Menschen entstanden im zukünftigen Kursker Gebiet vor 100.000 Jahren. Und seit dem Ende des 10. Jahrhunderts wurde die Stadt ein ökonomisches, politisches, Kultur- und Handelszentrum. Man meint, daß Kursk seinen Namen von dem kleinen Fluß Kur (dem Nebenfluß vom Tuskar) bekam. Der Name Kur stammt vom slawischen Wort kur (der Hahn) her. Der größte Fluß in Kursk und im Kursker Gebiet ist Seim. Ursprünglich hieß dieser Fluß Semâ (Sieben), ebensoviel größte Nebenflüße hatte er. In Kursk und Kursker Gebiet gibt es auch viele andere Wasserbehälter. Darum ist ein Fischfang in unserer Region unter den örtlichen Einwohner entwickelt. Außerdem gibt es im Gebiet einige Naturschutzgebiete. So wurde im Jahre 1935 das staatliche Zentralschwarerendennaturschutzgebiet geschaffen. Dieses Naturschutzgebiet ist das einzige natürliche Naturschutzgebiet in der Welt, die schützt Waldsteppen. Im Jahre 1979 wurde sie in die Zahl der Internationalen Biosphärennaturschutzgebiete eingenommen, und im Jahre 1995 wurde es in die Europaföderation der Naturschutzgebiete eingeschlossen.
Im Kursker Gebiet befindet sich auch die größte Magnetenanomalie. Hier sind alle Erzarten entdeckt. Die Perle der KMA ist das Micheilowskij Vorkommen. Hiesige Eisenerzvorräte betragen 430.000.000 Tonnen.
In Kursk gibt es 4 Hochschulen: die Kursker polytechnische Universität, die Kursker pädagogische Staatsuniversität, die Kursker medizinische Universität, die Kursker Landwirtschaftsakademie, viele Mittelschulen und Kindergärten und auch Sehenswürdigkeiten, wie zum Beispiel die Snamenskij Kathedrale (im 18. Jahrhundert gebaut, in der sowjetische Zeit war sie ein Kino), die Kirchen, der Rote Platz, der Erholungsort Nachtigallenshain und so weiter.